Idee: Stadtbahn – jetzt erst recht! Entwirf das Nexthamburg-Stadtbahn-Netz
Stadtbahn – jetzt erst recht! Entwirf das Nexthamburg-Stadtbahn-Netz
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Eröffnet am 30.04.2010

Der Ursprungsbeitrag
von Nexthamburg Redaktion | 30.04.2010
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von Unbekannter Nr.1 | 28.07.2010
Warum wird das Geld nicht Gespart und einfach in Busse Investiert und für all die Ökos unteruns ich rede von Wasserstoffbusse und jetzt für die die Sagen das ist Unflexibel das stimmt nicht wenn ein Unfall ist fährt man drum rum da man nicht auf schienen angewiesen ist und es ist noch Günstiger
von Johannes | 28.06.2010
Neuer Fahrgastrekord (Pressemitteilung der HHA, 28.06.2010)
Am besten gefällt mir der Schlusssatz: "Wir sind absolut vom Konzept der Stadtbahn, als ökologisches, modernes und zukunftweisendes System überzeugt und werden dieses Projekt in 2010 mit großem Einsatz vorantreiben."
Danke, Elste, wir setzen auf dich! ;) (und natürlich auf die Verwaltung und den stadtbahnaffinen Teil der Politik)
Stadtbahn muss eben sein!
von Unbekannter Nr.1 | 24.06.2010
Ich wieder Hole mich zwar aber in wilhemsburg z.b. wurde das straßen bahn netz einfach über asphaltiert warum nutzt man dies nicht man müsste es an einigen stellen nur anpassen das wäre günstiger als extra alles neu zu machen und bei der wirtschafts lager der stadt wäre das eht besser
von Johannes | 22.06.2010
51% für die mit 18 Mio. EUR pro km sehr preisgünstige Stadtbahn. Übrigens: Liebe Geschäftsleute am Winterhuder Markt, fragt mal eure Kollegen entlang neuer Stadtbahnstrecken in Frankreich - sie werden ins Schwärmen geraten von dem neuen Verkehrsmittel.
Seht es positiv: Die Straßen am Winterhuder Markt sind marode und müssen eh demnächst ausgebessert werden. An einer Zeit mit Baustellen würdet ihr sowieso nicht vorbei kommen. Warum also dann nicht gleich Gleise ins Pflaster legen? Ich wette, dass die Stadtbahn ein großer Gewinn für euch im Winterhuder Zentrum sein und deutliche Umsatzsteigerungen bringen wird!
Die Stadtbahn ist ein massiver Frequenzbringer und bleibt selbst dann massig im Vorteil für euch, wenn Autospuren oder ein paar Parkplätze wegfallen. Mit eurer Forderung "Keine Stadtbahn in Winterhude" schießt ihr euch also selbst ins Knie.
von Johannes | 09.06.2010
völlig richtig, die Förderung des Radverkehrs hat die größten Effekte für einen umweltfreundlicheren Modal Split. Das ist in den letzten Jahren in vielen Städten deutlich geworden. Auch Hamburg hat hier Zuwachsraten, obwohl die Förderung noch deutlich zu wünschen übrig lässt.
Aber: Das Fahrrad ist nicht für alle Verkehrszwecke und Bevölkerungsgruppen geeignet. Deshalb ist ein gleichzeitiger konsequenter Ausbau des ÖPNV notwendig. Der Qualitätsgewinn, den die Stadtbahn für den ÖPNV in Hamburg bringen wird, ist grandios - und rechtfertigt eine (vergleichbar günstige) Investition von 18 Mio. EUR pro km allemal.
Während sich z.B. Bild und Abendblatt im Ton vergreifen, bringt es die taz richtig auf den Punkt: Artikel "Stadtbahn kommt günstig"
von arne | 09.06.2010
Eine Anmerkung noch zu den Kosten: die 7 Kilometer Wilhelmsburger Reichsstraße, die an die Bahntrasse verlegt werden sollen werden mit 700 Millionen Euro angesetzt. Auch die Kosten pro U-Bahn-Kilometer liegen weit jenseits der besagten 18 Millionen für den Stadtbahnkilometer. Wer den Modal Split verändern möchte, der investiert besser in den Ausbau des Radverkehrs. Das ist supergünstig, im Betrieb absolut emissionsfrei und verspricht grandiose Zuwachsraten!
von Johannes | 06.06.2010
Allein die Strecke der Stadtbahn kostet mehr als 18 Millionen Euro pro Kilometer. Sollte Hamburg trotz der Finanznot an diesem Projekt festhalten? JAAAAAAA!, denn auch die besten Dinge kosten nun mal Geld. Das Abendblatt hat mal wieder eine hirnrissige Suggestiv-Umfrage gestartet: zur Umfrage
Ein Projekt mit so einem hervorragenden Kosten-Nutzen-Verhältnis findet man so schnell nicht wieder! Weiterplanen und endlich bauen, bitte.
von Johannes | 24.05.2010
ach ja, was ich noch sagen wollte: Hamburg hat noch einen weiteren "Nachteil" gegenüber München: Ein Großteil des U-Bahnnetzes ist knapp 100 Jahre alt. Das Geld, das dadurch gebunden ist, könnte natürlich, wenn diese Renovierungsarbeiten am bestehenden Netz nicht so viel schlucken würden, in neue Strecken investiert werden (z.B. zwei neue U-Bahn-Haltestellen oder zwei neue Straßenbahnlinien). Nun ja, wir haben nun mal die zweitälteste U-Bahn Deutschlands...
von Johannes | 24.05.2010
@SPHH: Gut, das war natürlich ein etwas provokanter Vergleich, denn die Unterschiede zwischen den beiden Metropolen, die du nennst, kann man ja nicht unter den Tisch kehren. Allerdings nagt Hamburg nun auch nicht absolut am Hungertuch (auch, wenn das in letzter Zeit immer gerne so dargestellt wird) - und es fehlt einfach am Willen, sich hier mehr dem Thema nachhaltiger Stadtverkehr zu widmen. Es wäre durchaus mehr drin für eine zukunftsfähige Mobilität! Und von einer Regierung, in der genau die richtige Partie dafür mitmischt, habe ich durchaus mehr erwartet!
Und übrigens: Der Bau der Stadtbahn am Winterhuder Markt wird keinen Verkehrsinfarkt produzieren, eher umgekehrt: Wenn die Stadtbahn einen so wichtigen Ort wie diesen umfährt, werden viel weniger Menschen auf sie umsteigen - der Effekt des Autofahrten-Einsparens wäre um ein Vielfaches geringer, der Platzgewinn auf den Straßen also auch.
von SPHH | 23.05.2010
Also München hier als Beispiel zu nennen ist sicher etwas verfehlt. Denn München ist a) reicher als Hamburg, b) weniger arm als Hamburg und c) Hauptstadt eines Flächenlandes. a) Hamburg ist zwar nicht arm, aber München ist dennoch wesentlich reicher. Es gibt in München reichere Bürger, die hohe Steuern zahlen und auch zahlreiche Großunternehmen, die viele Steuern zahlen. b) Es gibt in München wesentlich weniger Unterschicht, Kriminalität etc. Das kostet alles sehr viel Geld. Und dafür muss in Hamburg nunmal sehr viel mehr ausgeben werden als in München. c) München profitiert als Landeshauptstadt viel mehr von Förderung und den Geldströmen innerhalb des Landes. Damit wird Hamburg leider nicht mithalten können. Und auch wenn ich FÜR den Ausbau der Stadtbahn bin, bin ich auch dafür, dass vermehrt versucht wird die Nachteile abzuschwächen. Die Stadtbahn am Winterhuder Markt vorbeizuführen wird z.B. einen Verkehrsinfarkt herbeiführen. Da muss man eine Lösung finden. Und nicht nur hier.
von Johannes | 17.05.2010
@SPHH: Das wäre die beste Lösung! Wenn man die Geschwindigkeit, mit der HH in letzter Zeit den U-Bahnbau vorangetrieben hat, in die Zukunft extrapoliert, landet man mit der Realisierung allerdings im Jahre 2040, würde ich mal so schätzen. Aber vielleicht findet ja bald mal ein Umdenken statt und man lässt mehr Mittel dem ÖPNV zukommen und weniger dem übertriebenen Straßenbau - dann könnte es deutlich schneller gehen.
Eine Niederflur-Stadtbahn könnte man deutlich früher realisieren, aber man würde dann aus dem Süden Wilhelmsburgs tatsächlich sehr viel Zeit brauchen, um im Zentrum der Hansestadt zu landen. Tatsache ist: Eine Hochflur-Stadtbahn als Verlängerung der U4 ist die denkbar schlechteste Lösung!
von SPHH | 16.05.2010
Meiner Meinung nach sollte man die U4 nicht als Stadtbahn nach Süden weiterführen. Die U4 sollte als normale U-Bahn nach Süden über Veddel/Kleiner Grasbrook, Wilhelmbsburg bis nach Harburg geführt werden. Das wird aufgrund der Kosten und der Haushaltslage der Stadt sicherlich noch etwas dauern, aber es bleibt zu hoffen, dass diese Erweiterung nach und nach erfolgt.
von Johannes | 14.05.2010
Die Verlängerung der U4 als Stadtbahn ist eine denkbar schlechte Idee, denn es wäre dann eine stadtbildunfreundliche Hochflur-Stadtbahn, die hässliche Hochbahnsteige im Stadtraum benötigt, um barrierefrei zu sein (im Prinzip U-Bahnhöfe mitten auf der Straße).
Besser: Die U4 auch zukünftig an der HCU enden lassen, vielleicht mit bahnsteiggleichem Übergang zu einer Niederflur-Stadtbahn, die hier ganz kurz im Tunnel fährt. Die Linienführung wäre eine Verlängerung der [5] ab Rathausmarkt durch die Brandstwiete und entlang des Magdeburger Hafens, dann zur HCU und weiter entsprechend der Skizze (aber über S Wilhelmsburg und Kirchdorf Süd). Die Linie Bramfeld-Innenstadt sollte dann im Westen auf der Metrobuslinie [3] weiterfahren und zu den Arenen/nach Osdorf führen (über den zukünftigen Westbahnhof). Dann "versandet" die derzeitig geplante Nordwestlinie auch nicht in Eimsbüttel.
von Unbekannter Nr.1 | 01.05.2010
Warum nimmt man nicht das alte Netz, wobei man es ab und zu anpassen müsste. Aber leider gibt es immer Nachteile, das ist schade. Vorteile: energiesparend, kostet weniger, Nachteile : wenn ein Unfall auf der Strecke ist, können sie nicht so schnell ausweichen.
von histor | 01.05.2010
Stadtbahn / Straßenbahn Hamburg - seit den 1990-er Jahren eine ewige Planungsidee oder jetzt endlich zu realisieren ? Die Vorteile dieses Verkehrsmittels haben andere Städte erkannt und (Beispiel Lyon) auch dem Straßenverkehr dafür Platz weggenommen. Genau so muss es auch laufen. Die Gründe für die Bahn sind überzeugend und die Gründe dagegen in der Regel von Einzelinteressen bestimmt (z.B. Winterhude). Hamburg hatte ein elektrisches Straßenbahnnetz großen Umfangs. Da kann die Strecke, die global dem Metrobus [20] folgt, nur ein Anfang sein. Wichtiger ist die Linie auf der Busstrecke [5], die interessanterweise ihren eigenen Fahrstreifen für den Bus einfach nur der stillgelegten Straßenbahn [2] verdankt. Nichts einfacher als das, dort wieder die Bahn fahren zu lassen und zwar mindestens bis Gänsemarkt, besser Jungfernstieg oder Mönckebergstr. Sie muss in das Herz der Stadt, um dort von allen positiv wahr genommen zu werden.
von Arend | 01.05.2010
Mein Streckenvorschlag: Vom Deichtor durch die Amsinckstraße und Süderstraße quer durch Hammerbrook, dann an der Bille entlang bis Billstedt. Zur Integration dieser "vergessenen" Stadtteile wäre das sicher gut!
von Johannes | 01.05.2010
Hier gibt es auf der letzten Seite einen besonders interessanten Netzplan: www.stadtbahn-hamburg.de/bilder/stadtbahn-info-2005.pdf. Trotz U4 könnte die HafenCity-Perlenkette-Stadtbahn Hbf-Deichtor-Brooktor-Baumwall, an der Elbe entlang bis Neumühlen realisiert werden.
von Johannes | 01.05.2010
Das ist doch ne klare Sache und ein wunderbar positives Ergebnis für die Stadtbahn. Erstmal ist klar, dass bei etwas Neuem eine gewisse Grundskepsis herrscht. Einige sind also dagegen, obwohl sie gar nicht wissen, was genau hier für ein System geplant ist - und wie ungemein modern und zeitgemäß es ist. Das macht schon einmal ein paar Dagegen-Prozentpunkte aus. Aber viel interessanter ist: je jünger die Leute, desto mehr sind sie dafür - und zwar deutlich. Hätten wir keine tendierend urnenförmige, sondern eine gleichmäßige oder sogar pyramidenförmige Altersverteilung und würden die Stadtbahn-Umfrage entsprechend umrechnen: ein ganz klar positives Ergebnis - die Stadtbahn muss kommen! Und den jungen Menschen gehört ja die Zukunft der Stadt (zumindest mehr von ihr). Anders gedacht: Es gibt halt immer mehr ältere und hochbetagte Menschen, die brauchen auch einen Stadtverkehr, der ihnen gerecht wird. Viele der jetzt Alten sind aber in dem autofreundlichsten Zeitraum aufgewachsen, den es gab und je geben wird - und haben den Untergang der alten Straßenbahn damals als Autofahrer sehr begrüßt. Neben den älteren Menschen, denen seit der Abschaffung der Straßenbahn in Hamburg etwas Wichtiges fehlt (diese Gruppe ist auch nicht zu unterschätzen) gibt es also viele Senioren, die befürchten, dann mit ihrem Auto keine freie Bahn mehr zu haben (auch viele Jüngere denken so, davon mal abgesehen). Ja, das Auto ist - speziell für viele ältere Menschen - ein praktisches Verkehrsmittel. Aber andererseits: Viele können nicht (mehr) Auto fahren und brauchen trotzdem eine gute Mobilität. Ist es da nicht viel besser, ein von vornherein barrierefreies öffentliches Verkehrsmittel mit ausgesprochen ruhigem Fahrverhalten und besten Voraussetzungen für eine hohe Mobilität im Alter zu haben? Z.B. brauchen U- und S-Bahnen immer Fahrstühle (und Fahrtreppen) an den Haltestellen, um barrierefrei zu sein - hohe Betriebs- (und Bau-)kosten sind die Folge. Unsere Stadt braucht mehr Schienen - und zwar jede Menge. Zu teuer wäre es, sie unterirdisch zu bauen. Um mal etwas "egoistisch" zu sein: Ihr älteren Damen und Herren, die ihr zuhauf so vehement gegen die Stadtbahn seid: lasst uns Junge bzw. Jüngere doch die Stadtbahn nun endlich bauen! Sie kommt insbesondere auch euch zugute.
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5 | Stadtbahn: die einzige Chance!
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