Idee: Untertunnelung der Ost-West-Straße

Untertunnelung der Ost-West-Straße

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Eröffnet am 27.04.2009

Der Ursprungsbeitrag

von Klaus Bergner | 27.04.2009

Die Hafencity kann durch eine verkehrsreduzierte Ost-West-Straße viel besser an die Innenstadt angebunden werden. Die zerbrochenen Nord-Süd-Beziehungen können wieder hergestellt werden. Wohnhäuser bei der Katharinenkirche bringen belebende Wohnnutzer in das Quartier. Neue Parkflächen steigern die Aufenthaltsqualität!

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von ferdinand | 09.08.2010

Wie schon von Soeren beschrieben, eine Überbauung wäre doch eine tolle Sache. Der Deckel über der Strasse könnte dann mit einem Grünzug oder Wohnhäusern bebaut werden. Ist aufjedenfall günstiger als eine Tunnellösung unter der Erde.

von SPHH | 09.08.2010

Die Idee, diese Straße unter die Erde zu verlegen ist absolut begrüßenswert. Sie vereint mehrere Vorteile: - Weniger Emissionen für die Bürger - Schnelleres Vorankommen für die Autofahrer - Hochwertige Flächen in der inneren Stadt werden frei - Aufenthaltsqualität wird geschaffen - HafenCity und Innenstadt können besser zusammenwachsen Die Frage ist, was würde sowas kosten? Ist das überhaupt auch nur ansatzweise finanzierbar? Den Kosten müsste man den Nutzen gegenüberstellen und dann schauen, ob und wann sowas realisierbar wäre.

von updateveroannaelbe190909! | 29.10.2009

Endlich wieder Hafen für die Stadt! Eine Idee von vero anna elbe | 19.09.2009 Die ehemalige Ost-West Strasse (heute Ludwig-Erhard und Willy Brandt Strasse) schneidet die Hansestadt weitgehend von ihrem Hafenquartier ab. Touristen sind irritiert, Anwohner genervt, was dieses vierspurige Verkehrsungetüm in diesem wichtigen innerstädtischen Bereich verloren hat! (Nachkriegssünde!) Deshalb wünsche, bitte, fordere ich...für alle Gebt der STADT endlich wieder den Hafen zurück! bzw. Der HAFEN gehört zur STADT HAMBURG! Wie? Entweder eine großzügige Umleitung oder eine Über-bzw. Unterdeckelung. Fahrzeuge fahren mindestens vom Spiegel-Gebäude bis zum Dom-Platz unterirdisch! Überirdisch gibt es Platz für soziales Wohnen, Grünfläche oder eine innerstädtische Lauf-und Flaniermeile.

von Soeren Schinkel | 19.10.2009

Ja, eine super Idee! Die Ost-West-Strasse, eine der größten städtebaulichen Einschnitte mit trennender Wirkung der 50er Jahre. Auch andere Abschnitte des Ring-Systems (Ring 1-3) durchschneiden Wohnquartiere (z.B. Hoheluft, Eppendorf, Winterhude, Wandsbek, Horn) in ihrem Trassenverlauf und könnten zur Steigerung der Wohnqualität zurückgebaut bzw. untertunnelt werden. Umso mehr verwundert es in diesem Zusammenhang, dass zum Zeitpunkt dieser Diskussion eine Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt genau diese planerischen Sünden der 50er bis 80er Jahre in Wilhelmsburg mit der Verlegung der Reichsstrasse munter weiterplant und sich nicht schämt, diese traurige Tradition mit einer Autobahnplanung (Deckname Hafenquerspange) zwischen A1 und A7 fortzusetzen. Dieses ist wohl aber eher als behördeninterne ABM Maßnahme für Rückbaudiskussionen in 15-20 Jahren gedacht. Altes Thema: am Nordufer der Elbe hört eben planerischer Verstand auf!

von Johannes | 06.05.2009

stimmt, unbedingt notwendig! Boston hat vorgemacht, wie man zerschneidende, innerstädtische Arterien "beerdigt". Siehe hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Big_Dig

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4 | Michaelisviertel

von Julian | 23.07.2010

Hamburg, 2030: die Ost-West-Straße konnte dank des großen Citytunnels zurückgebaut werden. Auf den gewonnenen Flächen hat sich um den Michel herum ein neues Quartier entwickelt, das Michaelisviertel.
Mit seinen quirligen Plätzen, stillen Gassen und den grünen Promenaden verbindet es die nördliche und die südliche Neustadt. Über 1000 Wohnungen wurden hier neu gebaut – vorzugsweise für Familien, aber auch für ältere Leute, die immer noch verstärkt in die Innenstadt ziehen möchten. Im Westen wurde der Zeughausmarkt durch neue Gebäude wieder zu einem richtigen Platz – der beliebteste Ausgeh-Treffpunkt in der City. Der Michel wurde durch neue Gebäude wieder wie einst städtebaulich "eingepackt", um die Kirche haben sich dadurch belebte Plätze gebildet, auf denen auch wieder ein Wochenmarkt stattfindet. Das eigentliche Michaelisviertel im Norosten des Michels schlägt die Brücke zur City – ein echtes innerstädtisches Wohnquartier mit Geschäften und Büros, kleinteilig bebaut. Keine Frage: die City ist wieder ein Wohnort, seit die Ost-West-Straße im Tunnel verschwunden ist. Im Bild oben: eine von mehreren Varianten für die Bebauung des Michaelisviertels.
Variante mit offenerer Bebauung:

Variante mit geschwungener Promenade:

Variante mit Wohn-Squares:


Wie sieht Dein Michaelis-Quartier aus? Schick uns Deine Skizze!
Hier kannst Du eine "leere" Zeichnungsvorlage für Deinen Entwurf herunterladen:
A4-Zeichenvorlage Michaelisviertel (PDF)


3 | Untertunnelung für Durchgangsverkehr, Parks und Shared Space an der Oberfläche

von Uwe Schröder | 10.05.2010

Letztlich wird der Zugewinn aus der Verbesserung der Stadtsituation die Kosten für den umbau finanzieren können. Nicht nur die Verbesserung der Immobilienwerte, insbesondere die Erhöhung der Gesamtattraktivität wird sich auszahlen. Der Durchgangsverkehr wird beschleunigt, Fußgänger, Radfahrer erobern die Oberfläche. Die Stadt wird entlärmt.

2 | Bostons "Big Dig" - ein Vorbild für Hamburg?

von Johannes | 09.05.2010

Wo einst die Interstate 93 die schöne Innenstadt von Boston brutal durchschnitt, befinden sich heute Parks, teilweise neue Bebauung und stadtverträgliche, kleine Straßen.

Bild: Ausschnitt aus dem Plan "Parcel Land Use" des Projekts "Big Dig". Komplette Grafik: www.massdot.state.ma.us/Highway/downloads/maps/parcelmap.gif

1 | Tunnelung und Rückbau der City-Straßenschneisen

von Johannes | 17.10.2009

Hamburg hat ein großes Verkehrsproblem: Im Gegensatz zu vielen anderen Großstädten, die ein schichtenartiges Ringstraßensystem vorweisen können, das die Innenstadt vom Durchgangsverkehr entlastet, gibt es hier mehrere Hauptarterien mitten durchs Herz der Metropole. Es führt kein Weg daran vorbei, hier ordentlich Geld in die Hand zu nehmen und Stück für Stück die zerstörerischen Straßenachsen immer weiter in Tunnel zu verlegen und die Straßenräume oberirdisch in verträgliche Boulevards zu verwandeln. Übrigens: Die nördliche Hafenquerspange mit Tunnelung des Spreehafens kann bestimmt auch eine Entlastung der Innenstadt bringen - bei intelligenter Verkehrslenkung!

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